Die Evangelische Schlosskirche zu Moyland ist die Kirche der Evangelischen Kirchengemeinde Moyland, zu der alle Evangelischen Bürger der Kommune Bedburg-Hau aus den Ortsteilen Till-Moyland, Huisberden, Qualburg, Hasselt, Schneppenbaum und Emmericher Eyland gehören.

Die Schlosskirche steht in der Moyländer Allee, 47551 Bedburg-Hau

 

 

Infos zu Besichtigungen und Veranstaltungen erteilt der Förderverein.
Tel: 02821/60764

zwei Jahre Förderverein - eine erfreuliche Bilanz

Angesparte Mittel

Mitgliedsbeiträge, Spenden und Einnahmen beim Kirchengeburtstag, der historischen Wanderung und der offenen Weihanchtsmarktkirche haben bis Ende 2008 insgesamt über 7.000 € ergeben. Die Aktionen des Jahres 2009 - weitere historische Wanderungen, Ikebana-Ausstellung und Weihnachtskrippenausstellung - haben insgesamt 5.000 € erbracht. Dies ist ein solider Grundstock, auf dem es gilt, weiter zu sparen. Nach der Dachstuhlsanierung sind Trockenlegung  der Wände und Innenanstrich die nächsten notwendigen Instandhaltungsarbeiten. Die Baubeauftragten des Presbyteriums der ev. Kirchengemeinde Moyland haben uns versichert, dass bereits nach neuen Lösungen gesucht wird. Es gab bereits Besichtigungstermine mit Baubeauftragten der Landeskirche, des Landesdenkmalamtes und mit einem Architekten. Wir werden berichten, sobald Genaueres bekannt ist.

Rückblick:
Renovierung Kirchendachstuhl

Dort, wo die Dachbalken auf dem Mauerwerk aufliegen, konnte die Feuchtigkeit ins Holz ziehen. Es begann von innen morsch zu werden und zu faulen. Anfang 2007, gerade noch rechtzeitig, wurde dieser Schaden entdeckt. Damit nicht eines Tages die Decke einstürzt und die Kirche geschlossen werden muss, konnten schließlich nach Erledigung aller Formalitäten im Juni 2008 die Baumaßnahmen begonnen und im Oktober des selben Jahres abgeschlossen werden. Diese Maßnahme wurde mit 30.000 € veranschlagt, erhöhte sich jedoch im Laufe der Arbeiten wegen der Steigung der Stahlpreise auf über 40.000 €. 10.000 € Landesmittel waren zugesagt, was sicher mit auf die Aktivitäten des Fördervereins zurückzuführen ist, die von der lokalen Presse und der Pressestelle des Kirchenkreises ausführlich begleitet und dokumentiert wurden. Den Rest, also 30.000 € (plus...) muss die ev. Kirchengemeinde selbst tragen. Damit sind ihre Rücklagen aufgebraucht. Es kann sogar sein, dass sie vom Förderverein Mittel beanspruchen muss. 

Balken des Anstoßes

Wo einst über 300 Jahre lang Feuchtigkeit direkt vom Mauerwerk ins Holz gelangen und es zerstören konnte, schützt und stützt jetzt Stahl.

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